• Das Bundesamt für Strassen ASTRA, der Kanton Luzern, die Stadt Kriens und der regionale Entwicklungsträger LuzernPlus wollen die Autobahn in Kriens teilweise überdecken. Vorgesehen sind:

    • Verlängerung Tunnel Schlund: Der Tunnel Schlund wird um 130 m bis 150 m nach Norden verlängert. Das heute durch die Autobahn getrennte Siedlungsgebiet Chäppeliallmend kann so verbunden werden.
    • Überdeckung Arsenal: Im Gebiet Arsenal ist auf einer Länge von 250 m bis 300 m eine Überdeckung geplant. Sie verbindet das Siedlungsgebiet Rösslimatt.

    Mit den Siedlungsverbindungen – öffentliche Freiräume und Begegnungsflächen über der Autobahn – sollen die Trennwirkung der Autobahn A2 verringert, die Siedlungsentwicklung nach innen ermöglicht, der Lärmschutz sowie die Störfallvorsorge verbessert werden.

    Die Überdeckungen kosten gemäss aktueller Schätzung rund 186 Mio. Franken. Das ASTRA übernimmt 60 Prozent der Kosten (rund 112 Mio. Franken). Das entspricht dem rechtlich möglichen Maximum. Der Beitrag des Kantons Luzern beläuft sich auf 26 Prozent (rund 48 Mio. Franken), der Beitrag von Kriens auf 14 Prozent (rund 26 Mio. Franken). Für die Finanzierungsbeiträge von Kanton Luzern und Stadt Kriens sind Volksabstimmungen nötig. Die Abstimmung in Kriens ist für September 2026 vorgesehen, die Abstimmung im Kanton Luzern für November 2026.

    Die weiteren Planungsschritte dürften rund zehn Jahre dauern. Die Bauzeit wird aktuell auf vier Jahre geschätzt und soll möglichst gleichzeitig zum Gesamtsystem Bypass Luzern erfolgen. Das ASTRA übernimmt die Bauherrschaft.

    Link auf Testplanung Kanton Luzern und Stadt Kriens: