Der Einwohnerrat Emmen empfiehlt der Stimmbevölkerung, die Gemeindeinitiative «Stop Bypass Region Luzern» abzulehnen. Das Parlament folgte dem Ablehnungsantrag des Gemeinderats mit 27 zu 11 Stimmen. Statt den Bypass zu bekämpfen will der Gemeinderat lieber die laufenden Verhandlungen nutzen, um verbindliche flankierende Massnahmen für Emmen zu erreichen. Über die Initiative entscheidet die Emmer Stimmbevölkerung am 27. September 2026.
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Stadt Luzern zieht Beschwerde zurück

Mit Blick auf die nationalen Infrastrukturprojekte Gesamtsystem Bypass Luzern und Durchgangsbahnhof Luzern wollen der Kanton und die Stadt Luzern ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen und die Entwicklung des Bahnhofumfelds eng koordinieren. Um die Grundlage für ein leistungsfähiges, sicheres und zukunftsfähiges Mobilitätssystem im Agglomerationszentrum Luzern zu schaffen, haben sie sich auf eine gemeinsame Lösung verständigt und diese in einer Vereinbarung festgehalten. Stadt und Kanton würdigen in ihrer gemeinsamen Erklärung die Bedeutung des Bypasses für die Erreichbarkeit des Raums Luzern und für die Verlagerung des übergeordneten Transitverkehrs auf den Bypass.
Die Stadt Luzern hat sich auf der Basis der verbindlich vereinbarten Sofort- und Begleitmassnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses, der öV-Zuverlässigkeit, Velosicherheit und Stadtverträglichkeit bereit erklärt, ihre Beschwerde gegen die Plangenehmigungsverfügung des Projekts Bypass Luzern zurückzuziehen.
Die Einigung zeigt, dass Sachfragen in gegenseitigem Einvernehmen und zum Nutzen aller involvierten Parteien geklärt werden können. Dies war zuvor bereits bei der gemeinsamen Lösung zwischen Bund, Kanton, und Stadt Kriens bezüglich der Siedlungsverbindungen in Kriens der Fall.
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Stadtrat Luzern lehnt Initiative gegen Bypass Luzern ab

Der Stadtrat Luzern beantragt dem Grossen Stadtrat die Initiative «Stopp Bypass & Co. – Keine Stadtautobahn!» abzulehnen. Der Stadtrat anerkennt, das Anliegen, das die Initiative verfolgt. Er erachtet diese jedoch nicht als geeignetes Instrument zur Umsetzung. Inhaltlich bringe die Initiative keinen zusätzlichen Mehrwert und führe auch nicht zu einer wirksameren Umsetzung der bestehenden Mobilitätsziele der Stadt Luzern. Zudem wecke die Initiative Erwartungen, die sie nicht erfüllen könne.
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Luzerner Kantonsrat für Überdeckung Kriens

Der Luzerner Kantonsrat hat dem Sonderkredit von 49.76 Millionen Franken zur Finanzierung der Überdeckungen der offenen Autobahnstrecke in Kriens einstimmig mit 114 Stimmen bei 3 Enthaltungen zugestimmt. Der Finanzierungsbeitrag des Kantons beläuft sich auf rund 48.5 Millionen Franken. Die Differenz zum genehmigten Kredit geht auf administrative Kosten zurück. Das Krienser Parlament hat bereits am 18. März 2026 einen Kredit von rund 26 Millionen Franken einstimmig gutgeheissen. Die Stadt Kriens zieht die Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht zurück. Im September 2026 entscheidet die Bevölkerung von Kriens, im November die Bevölkerung des Kantons Luzern über die entsprechenden Kredite.
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Parlament Kriens einstimmig für Kredit zur Überdachung

Der Einwohnerrat Kriens (Parlament) hat sich mit 25 Ja gegen 0 Nein bei 4 Enthaltungen für den Sonderkredit für die beiden Überdachungen der Autobahn A2 in Kriens ausgesprochen. Die Bevölkerung entscheidet im September 2024.
