Bundesamt für Strassen ASTRA

Projektverlauf

Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Massnahmen und Ergebnisse der letzten Jahre zusammen:

2000

Die Regierung des Kantons Luzern, die Stadt Luzern, der Verband der Luzerner Gemeinden, die SBB sowie Planungs-, Wirtschafts- und Verkehrsverbände legen eine Vorgehensstrategie im Umgang mit dem künftigen Mehrverkehr im Raum Luzern fest. Eine Umfahrung des Raumes von Luzern für den Nord-Süd-Verkehr ist zentraler Bestandteil des Massnahmenbündels.

2002

Der Kanton Luzern reicht die Standesinitiative «Umfahrung des Raumes Luzern für den Nord-Süd-Verkehr» ein. Die Initiative fordert die Planung einer Umfahrung des Raumes Luzern oder anderer gleichwertiger Massnahmen und diese zu Bestandteilen des Autobahnnnetzes zu erklären. 

2003 – 2005

Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Luzern. Der Bypass Luzern zur Autobahn A2 zählt zu den Schlüsselmassnahmen.

2003

Die Arbeitsgruppe «Übergeordnete Verkehrsentlastung» aus Vertretern der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur und der Stadt Luzern entwickelt eine Variante «Bypass kurz».

2004

Das ASTRA erteilt dem Kanton Luzern die Vollmacht zur Planungsaufnahme für eine Projektstudie «Bypass kurz».

2006

Der Kanton Luzern überprüft in einer Zweckmässigkeitsbeurteilung zwölf Varianten sowie eine reine öV-Lösung. Das eindeutige Ergebnis, die Variante «Bypass kurz», wird dem ASTRA zur Genehmigung eingereicht.

2008

Das ASTRA stuft das Gesamtsystem Bypass Luzern als nicht prioritär ein und fordert Zusatzabklärungen.

2009

Verschiedene Zusatzabklärungen über alternative Varianten bestätigen den «Bypass Luzern» als bestmögliche Lösung. Zusätzlich muss die Spange Nord mit Anschluss an die A2 beim Lochhof sowie der Verbindung zur Fluhmühle integral in die Planung aufgenommen werden, um die maximale Wirkung zu erreichen.

2010

Das Bundesamt für Strassen ASTRA löst das generelle Projekt für das Gesamtsystem Bypass Luzern aus. Gleichzeitig plant der Kanton Luzern die Spange Nord.

Mai 2014

Abschluss der Projektierungsarbeiten.

Juli 2014

Start der Vernehmlassung generelles Projekt bei Kanton LU und NW, sowie betroffenen Gemeinden

2015

Aufgrund Vernehmlassung Erarbeitung diverser Machbarkeitsstudien und anschliessend Integration von Projektmodifikationen ins definitive generelle Projekt

Juni 2016

Freigabe generelles Projekt für Ämterkonsultation auf Stufe Bund

September 2016

Einreichen generelles Projekt bei UVEK zur Genehmigung durch den Bundesrat

Herbst 2016

Genehmigung generelles Projekt durch Bundesrat

Frühling 2017

Beginn Erarbeitung Ausführungsprojekt

Januar 2018

Start Vernehmlassung der Vorlage STEP. Das Gesamtsystem Bypass Luzern ist im Ausbauschritt 2019 mit Realisierungshorizont 2030 berücksichtigt.